Verfasst von: Karl-Heinz Tielke | 29. Juli 2011

Oliveira – Muxia

Ungern verließen wir heute morgen unser Knusperhäuschen mit den türkisfarbenen Fenstern, aber in Erwartung heute nach 800 km quer durch Spanien endlich das Meer zu sehen trieb uns voran. Auf einer schmalen Teerstrasse ging es direkt hinter Oliveira den Berg hinauf. Plötzlich standen wir im Scheinwerferlicht eines Autos. Es hielt an, der Fahrer kurbelte das Seitenfenster runter und zeigte in eine andere Richtung als die, die wir eingeschlagen hatten. Noch ehe wir uns bedanken konnten, war das Fahrzeug wieder verschwunden. Keine 10 Meter von der Stelle entfernt fanden wir den übersehenen Stein. Zufall, dass gerade jetzt um 5:15 ein Auto in der verlassenen Gegend unterwegs war? Ja, natürlich….. was sonst !

Nach einer Stunde gab es Frühstück und wir standen vor der großen Entscheidung: Finsterre oder Muxia, denn hier teilt sich der Camino. Da wir noch genügend Zeit haben, entscheiden wir uns für die Variante zunächst nach Muxia zu gehen und anschließend nach Finisterre.

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